Kaiser Diokletian und seine Herrschaft in der Einschätzung deutschsprachiger Historiker vom 15. bis 18. Jahrhundert

Autor(i)

  • Wolfgang Kuhoff Universität Augsburg, Philologisch-historische Fakultät, Augsburg

DOI:

https://doi.org/10.15291/archeo.1019

Ključne riječi:

Diokletian, deutchprachiger Historiker, 15. - 18. Jahrhundert

Sažetak

Von der Epoche des Humanismus bis ins 18. Jahrhundert hinein bewerteten die Historiker deutscher Zunge die Person Diokletians grundsätzlich nach seiner Verantwortung für die letzte und umfassendste Christenverfolgung. Kaum im Blickfeld standen dagegen seine innenpolitischen Reformen, ausgenommen die Schaffung des Mehrkaisersystems. Mit dieser Darstellung folgten die Autoren den von Eusebios von Caesarea vorgegebenen Leitlinien, die sich verfestigten, als 1678 das Werk des Lactantius De mortibus persecutorum aufgefunden wurde; daneben galt Eutropius besondere Beachtung. Nur selten wurde eine umfassende Wertung Diokletians versucht, die alle Bereiche seiner Politik berücksichtigt: Eine solche gab Johannes Cuspinianus, dessen Darstellung eine profunde Kenntnis der damals bekannten Quellen bezeugt.

Reference

Preuzimanja

Objavljeno

01.01.2008.

Broj časopisa

Rubrika

Izvorni znanstveni članak