DIE AKKUMULIERUNG DER DIMINUTIVISCHEN FORMANTIEN IN DER MAZEDONISCHEN UMGANGSSPRACHE

Autor(i)

  • Victor Zakar Institut für Sorabistik/Institut za sorabistiku, Philologische Fakultät, Leipzig

DOI:

https://doi.org/10.15291/csi.409

Ključne riječi:

Akkumulierung, Diminutivе, Expressivität, Formantien, prototypische Situation, Markierung, Mazedonisch, Umgangssprache

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Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit den morphologischen Eigenschaften der Diminutivе, die durch eine Akkumulierung der diminutivischen Formantien abgeleitet werden, und mit der Rolle dieser Diminutivе in der in elektronischen Medien (Blogs, Foren) verwendeten Umgangssprache. Die diminutivischen Formantien, die zum motivierenden Grundwort hinzugefügt werden können, sind: -уле, -енце, - че. Während die Mehrheit der Formantien (-енце, -че, -иче, -уле, -е, -це) eine Akkumulierung weiterer Formantien akzeptiert, nehmen -ец, -ичка, -ка und -ица am Prozess der Akkumulierung der Formantien nicht teil. Es kann geschlussfolgert werden, dass die Diminutivе mit akkumulierten Formantien eine besonders hohe positive Expressivität besitzen und in allen von Dressler und Barbaresi (1994) erwähnten prototypischen Situationen verwendet werden. Allerdings können diese Diminutivе auch Ironie und Unfreundlichkeit dem Adressaten gegenüber ausdrücken. Im Unterschied zu den Diminutiven mit einem Formans, die ihre Expressivität und Markierung verlieren können, sind die Diminutivе mit akkumulierten Formantien immer markiert.

 

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Objavljeno

01.01.2011.

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