Deutsch-italienische Übersetzung als (inter)kultureller und didaktischer Prozess am Beispiel von Gino Chiellinos Gedichten
DOI:
https://doi.org/10.15291/gem.3063Keywords:
Gino Chiellino, Übersetzung, Didaktik, Polysemie, Ad-hoc-Bildungen, Komposita, MittelmeerAbstract
„Übersetzen ist ein komplexes interkulturelles Verhandeln, das ständig zwischen und unter verschiedenen Kulturen vor sich geht“ (Chitre 2005: 127) – dies gilt v. a. beim Übersetzen von Gedichten der Autoren und Autorinnen der interkulturellen Literatur wie bei Gino Chiellino, der seine Migrationserfahrung in Deutschland in seinem literarischen Schreiben umsetzt. Dieser Beitrag erörtert zunächst Ansätze einer theoretischen Konzeption der Übersetzungsdidaktik in interkultureller Perspektive sowie theoretische Ansätze zur Übersetzung als kultureller Prozess, anschließend werden diese im Hinblick auf die in einem universitären Übersetzungsworkshop ins Italienische übersetzten Gedichte Chiellinos aus Die Sehnsucht der Seerose nach der Libelle (2017) diskutiert. Es wird aufgezeigt, welche didaktisch-methodischen Maßnahmen sich in der Übersetzungsarbeit mit Chiellinos Gedichten bei DaF-Studierenden bewähren können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Übersetzung der polysemen Wörter, Ad-hoc-Bildungen und Komposita in Chiellinos Gedichten ins Italienische. Weiterhin wird aufgezeigt, wie sich die Mittelmeerlandschaft Kalabriens im Schreibstil des Autors auf semantischer Ebene darstellt.Downloads
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2025-04-23
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