Die Lyrik J. P. Kamov’s und ihr National-Historischer rahmen

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DOI:

https://doi.org/10.15291/radoviling.2358

Abstract

Die paradoxe Lyrik J. P. Kamov’s (1886-1910) rief seit ihrem Entstehen anfangs des 20. Jahrh. bis heute noch immer widerspruchsvolle und widersinnige Deutungen hervor. In seiner Lyrik wurden die Poetik, Ästhetik und Ethik der kroatischen Moderne negiert und gleichzeitig die obersten, unerreichbaren Ideale dieser Moderne erkannt: Die individuelle und schöpferische Freiheit. Auf den ersten Blick eigentümlich und scheinbar originell, ohne Beziehung zur zeitgenössischen Literatur und zu literarischen Überlieferungen, baut die Lyrik J. P. Kamov’s in ihren 'Relationen, zur modernen kroatischen Dichtung seit P. Preradović im 19. Jahrh. bis A. Ujević im 20. Jahrh., ebenso wie das berühmte Gedicht »Mora« von A. G. Matoš, unter dem stanken Einfluss von S. S. Kranjčević auf den, Überlieferungen von A. Kovačić auf. Diese Lyrik und Überlieferungen bildeten zum Teil die Grundlage des lyrischen Schaffens von M. Krleža und A. B. Simić. An Hand von Analysen, Vergleichen und gelegentlichen Zitaten beweist der Verfasser dieser Abhandlung, dass die Lyrik J. P. Kamov’s in dem erwähnten Zusammenhang besonders individuell und kennzeichnend, iim nationalen Rahmen avantgardistisch ist und deshalb für die damaligen internationalen Verhältnisse (1907) interessant war.

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Published

2018-04-17

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