Auf seiner Rückreise von Wien trifft Njegoš am 18. März 1844 in Triest ein, fährt von hier am 26. Marz nach Venedig weiter und hält sich da bis zum 30. März auf. In Gesellschaft des russischen Generalkonsuls vpn Freigang und dessen Sohn durchstreift er zu Fuss und in Gondeln die Stadt: Er besichtigt die berühmte Markuskirche, besteigt ihren hohen viereckigen Gl'ockenturm (Campanile), besucht den Dogenpalast, seine berüchtigten Staatsgefängnisse (Pozzi) und wahrscheinlich die dortigen, unter dem Bleidach befindlichen, 1797 zerstörten Kerker (Piombi), sieht sich höchstwahrscheinlich auch das im südöstlichen Teil der Stadlt gelegene Arsenal an, tragt viele interessante Einzelheiten über die Geschichte der venezianischen- Republik, ihrer Bevölkerung, ihrer Dogen und ihrer Bauten zusammen, vermerkt sie, verbunden mit seinen persönlichen Eindrücken, in seine Bilježnica und verwebt das alles in die Draško-Szene des Bergkranzes.