In obiger Behandlung bearbeitet der Verfasser die rhythmische Struktur des Hexameters in den berühmten Epen De raptu Cerberi (ca. 1500) und De vita et gestis Christi (1526) des Jakov Bunić (Jacobus Bonus Racusaeus). Er untersucht unter anderem das Verhältnis der Daktylen zu den Spondeen, den Gebrauch der Zasuren und Diäresen und die Frequenz der Worter bestimmter metrischer Form, die nach der Mittelzäsur stehen, aber auch der ein- und mehrsilbigen Wörter am Ende des Verses und kommt zu dem Schluss, dass Bunić den lateinischen Hexameter nicht nur meisterhaft aufbaut, sondern im grossen und ganzen auch jener Versform nachstrebt, die auch in den klasischen Vorbildern des Dichters, besonders bei Vergil und Ovid, vorkommt.