Slawenschaft, neuillyrismus, slowenenschaft (aus der geschichteder Zagreber slowenistik)

Authors

  • Krešimir Nemec Faculty of Philosophy, University of Zagreb, Zagreb

DOI:

https://doi.org/10.15291/csi.386

Keywords:

Universität Zagreb, slowenische Sprache und Literatur, slawische Philologie, Ideologie, Komparatistik

Abstract

Der Beitrag bietet einen historischen Überblick über die Entwicklungsphasen des Studiums der slowenischen Sprache und Literatur in Zagreb, sowie über die damit verbundenen unterschiedlichen ideologischen Modelle. Die Zulassung zur Gründung einer neuen, modernen Universität in der Stadt Zagreb wurde am 19. Oktober 1874 erteilt; knappe zwei Jahre danach beginnen auch die ersten Lehrveranstaltungen zur slowenischen Sprache und, etwas später, auch zur Literatur. Die Tradition der Zagreber Slowenistik liegt nun mehr als 130 Jahre zurück. Der Gründer und erster Professor war Fran Celestin, der das Studienprogramm mit einem breiteren Kontext slawischer Philologie erweiterte. Sein Nachfolger Fran Ilešič, zu neuillyrischen ideologischen Standpunkten neigend, beharrte auf einer vergleichenden Betrachtungsweise und erforschte hauptsächlich die Berührungspunkte zwischen der kroatischen und slowenischen Literatur. Die Zeiten nach Ilešič wurden immer mehr von der selbstbewussten slowenischen Identität geprägt, deren Träger Anton Slodnjak und Fran Petrè waren.

Downloads

Download data is not yet available.

References

Published

2011-01-01

Issue

Section

Review article