Phraseologie und Motiviertheit. Prototypische und ikonische Aspekte deutscher und balkanländischer Phraseologismen

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Silvana Simoska

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In diesem Beitrag soll anhand ausgewählter Flora- und Fauna-Phraseologismen
der Versuch unternommen werden, Phraseologismen im
Deutschen bzw. im nordeuropäischen Sprach- und Kulturraum mit
solchen im Balkansprachraum auf ihre Motivationsstruktur zu prüfen.
Dabei werden die auf Charles Sanders Peirce zurückgehende
Ikonizitätsthese sowie Eleanor Roschs Prototypentheorie bemüht. Es
geht darum, die Motiviertheit von Phraseologismen zu hinterfragen:
Wieso im Deutschen bzw. im nordeuropäischen Sprachraum der Apfel
nicht weit vom Stamm fällt (vgl. the appel does not fall fare from the
tree (Englisch)) und in den (Süd)Balkansprachen ‚die Birne unter den
Birnbaum fällt‘ - (vgl. крушата под круша паѓа (Mazedonisch),
крушка пада под крушку ((Süd)serbisch), dardha nёn dardhё bie
(Albanisch)) und wieso im Deutschen eine Schwalbe noch keinen
Sommer macht, wohingen in den Sprachen des Balkansprachraums‚
eine Schwalbe noch keinen Frühling macht‘ - (vgl. една ластовичка
не прави пролет (Mazedonisch), jedna lasta ne čini proljeće (Kroatisch),
једна ласта не чини пролеће (Serbisch))? Unsere Hypothese
beruht darauf, dass die Bildung motivierter phraseologischer Strukturen
durch universell-ikonische und kulturspezifisch-prototypische Aspekte
geprägt ist, wie z.B. Klima, Flora und Fauna, Lebensstil u. a. Die
kontrastive Analyse deutscher und balkanländischer Phraseologismen
gewährt schließlich Einblick in die ikonische Perspektivierung und kulturspezifische
Prototypisierung von Phraseologismen.

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