Begriffsketten, Verschränkungen und Deontik der Pandemiediskurse
DOI:
https://doi.org/10.15291/gem.3620Abstract
Als ein vergleichsweise junges diskurslinguistisches Untersuchungsobjekt eröffnen Pandemiediskurse unterschiedliche Forschungsfragen und -desiderata (vgl. z.B. Rocco/Dreesen/Krasselt, im Druck). Im Zentrum des Interesses steht hier das Desiderat, die Verschränkung bestimmter Stränge von Pandemie(meta)diskursen mit anderen Diskursen bzw. Diskurssträngen näher zu erforschen. Ausgehend von einigen deutschen und italienischen Ausdrücken, die im Zusammenhang mit der Pandemie das Konzept des „Leugnens“ versprachlichen (Covidleugner, negazionista, negazionismo del covid u.a.), erkundet der Beitrag die Verschränkung von Pandemiediskursen mit anderen Diskursen und Diskurssträngen. Anhand der Schweizer Teilkorpora S_AL_DE_SNF_COVID19 und S_AL_IT_SNF_COVID19 in deutscher und italienischer Sprache werden hierzu Begriffsketten bzw. Begriffsäquivalenzen und Begriffsoppositionen untersucht, in denen einschlägige Ausdrücke vorkommen, die das Konzept des Leugnens und benachbarte Konzepte versprachlichen.
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