Jerusalem sehen … und sterben. Zum Umgang mit dem Tod in der Heiligen Stadt

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DOI:

https://doi.org/10.15291/gem.5147

Abstract

Tod und Sterben begleiten mittelalterliche Jerusalem-Pilger auf zahlreichen Ebenen. Nicht nur die gefährliche Reise über das Mittelmeer wird im folgenden Beitrag behandelt, auch architektonisch begegnen den Pilgern auf ihrer Reise zahlreiche Gräber und Grabstätten. Am Beispiel Bernhards von Breidenbach sowie Felix’ Fabri werden solche Passagen untersucht und nach den narrativen Legitimationsstrategien sowie den heilsgeschichtlichen Einordnungen, etwa bei Gräbern biblischer Personen, befragt. Solche Konfrontationen ermöglichen dem Erzähler auch Reflexionen und tragen zu Möglichkeiten geistigen Nachvollzugs für die Rezipienten in der Heimat bei. Insofern beleuchtet der Beitrag die dominante Stellung des Todes in seinen unterschiedlichen Facetten in spätmittelalterlichen Pilgerberichten.

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Veröffentlicht

2026-06-25

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