Alterität und maskiertes weibliches Schreiben in den Reiseberichten von Karl Eduard Zachariä [von Lingenthal]
DOI:
https://doi.org/10.15291/gem.4705Abstract
Es ist wenig bekannt, dass der deutsche Jurist und Byzantinist Karl Eduard Zachariä [von Lingenthal] in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Abstand von vierzig Jahren zwei Reisewerke verfasst hat. Die vergleichende Sichtung beider Werke im vorliegenden Beitrag ist dem Wandel des Bildes von Athen gewidmet, zumal im Kontext einer humanistischen Sichtung Athen schlechthin den symbolischen „Ort“ des klassischen Griechenlands verkörpert. Die Fragestellung des Beitrags betrifft konkret die Alteritätsformationen zwischen dem Eigenen und dem Fremden und ihre Verzahnung mit Aspekten weiblichen Schreibens, die vor allem im zweiten Buch zu konstatieren sind.
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