Autoreferentielle (Re)konstruktion des Fremdheitsbegriffes bei Viktor Tausk anhand seiner literarischen Imagination von Bosnien

Autor/innen

  • Jasmina Zlatarević

DOI:

https://doi.org/10.15291/gem.2864

Abstract

Dieser Artikel stellt sich zur Aufgabe, die Alienitäts- und Alteritätsproblematik
anhand von Tausks Novelle Husein Brko. Eine bosnische
Zigeunergroteske zu erforschen. Husein Brko war dank seiner auffälligen
Andersheit, eine perfekte literarische Vorlage, um zu beweisen,
dass das Fremde oft nur durch das Eigene funktioniert. Die Diskussion
um die Behandlung dieses Problems mündet auch in der heiklen
Frage, ob Bosnien für Tausk tatsächlich als Mnemotop einer fremden,
anderen Welt zu verstehen war, oder waren seine psychoanalytischen
Überlegungen an der Rezeption seiner Figuren schuld? Schließlich
lässt sich behaupten, dass die Grenze zwischen der Realität und Imagination
sehr schmal und zerbrechlich ist, wenn sie überhaupt existiert.

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Veröffentlicht

2025-04-23

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