„Aber wohin konnte man gehen?“ Interkulturelle Räume in Fred Wanders Exilant*innen-Roman Hôtel Baalbek (1991)
DOI:
https://doi.org/10.15291/gem.4082Abstract
Der Aufsatz untersucht, auf welche Weise in Fred Wanders autobiographisch gefärbtem Roman Hôtel Baalbek (1991) interkulturelle Räume inszeniert werden. Dabei ist es von besonderem Belang, dass der Text diverse positiv konnotierte Elemente des mediterranistischen Diskurses aufgreift, sie aber ins Negative wendet, um so die katastrophale Lage seiner Protagonist*innen zu veranschaulichen: Diese hat es zu Beginn der 1940er Jahre auf der Flucht vor Hitlers Terrorregime nach Marseille verschlagen, wo sie sich verzweifelt und überwiegend vergeblich darum bemühen, nach Amerika weiterreisen zu können. Angesichts dessen leuchtet es ein, dass der Roman eine Reihe nicht zuletzt touristischer Topoi und Motive dergestalt variiert, dass von den Verheißungen des Interkulturellen kaum etwas übrigbleibt.
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