„Ich wollte ans Meer, immer ans Meer“. Zum Bild des Meeres in Ilma Rakusas „Mehr Meer“

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.15291/gem.4362

Abstract

Der Aufsatz fragt nach der Bedeutung des Meeres in Ilma Rakusas „Erinnerungspassagen“ Mehr Meer (unter Heranziehung der zehn Jahre später erschienenen Sammlung Mein Alphabet). Obwohl es zunächst naheliegend erscheint, das Meer bei Rakusa als unfassbar Erhabenes im Sinne Immanuel Kants zu verstehen, zeigt sich bei näherem Zusehen, dass es bei Rakusa stets fassbar bleibt, es immer um ein konkretes und anschaubares Meer geht. Dies aber steht als Versprechen auf eine unerreichbare Einheit und Ganzheit, deren Anzeichen sich ebenso im poetischen Erinnern zeigen.

Downloads

Download-Daten sind nocht nicht verfügbar.

Literaturhinweise

Downloads

Veröffentlicht

2025-04-23

Ausgabe

Rubrik

Izvori znanstveni članak